Eigen-Sinn
1:1-Mentoring für biografische SouveränitätFür Frauen, die ihre
Lebensgeschichte neu sehen und
aus eigener Perspektive deuten wollen.
Zwischenbilanz
Wenn sich der Blick auf das eigene Leben verändert
Du kennst deine Geschichte längst, vielleicht auch aus verschiedenen Perspektiven. Und möchtest sie trotzdem noch einmal anders lesen.
Du weißt viel über deine Familie. Du hast über dein Leben nachgedacht, Zusammenhänge erkannt und manche Entscheidung bewusst anders getroffen als deine Eltern oder Großeltern.
Mit den Jahren kommen andere Fragen hinzu.
Warum war dir manches im Leben so wichtig?
Woher stammen deine Vorstellungen davon, was ein gelungenes Leben ist?
Welche Bilder von Partnerschaft, Arbeit, Fürsorge, Erfolg oder Sicherheit haben dich begleitet?
Was davon entspricht dir heute noch?
In der zweiten Lebenshälfte liegt vieles weit genug zurück, um es aus einer anderen Perspektive betrachten zu können. Entscheidungen, Beziehungen und Lebensphasen erscheinen in ihrem damaligen Zusammenhang. Auch die eigene Familiengeschichte lässt sich neu lesen.
Dabei zählt weniger, ob eine Entscheidung damals richtig oder falsch war.
Wichtiger ist, was dich geprägt hat, was du daraus gemacht hast und wie du heute darauf blickst.
Deine Geschichte im Zusammenhang
Im Laufe unserer Zusammenarbeit betrachtest du einzelne Erfahrungen nicht isoliert. Du beziehst auch familiäre Vorstellungen, Lebensbedingungen und die Zeit ein, in der Entscheidungen getroffen wurden.
Du erkennst, welche Vorstellungen, Werte und Maßstäbe in deiner Familie über Generationen weitergegeben wurden. Entscheidungen deiner Eltern und Großeltern lassen sich stärker aus ihren Lebensbedingungen heraus verstehen. Gleichzeitig wird deutlicher, wo du selbst andere Wege eingeschlagen, etwas weiterentwickelt oder bewusst beziehungsweise unbewusst bewahrt hast.
Dadurch verändert sich nicht deine Vergangenheit, sondern dein Blick auf sie. Du ordnest deine Geschichte aus heutiger Perspektive ein, ohne sie auf einzelne Ursachen oder familiäre Muster zu reduzieren. Und du bestimmst selbst, welche Bedeutung das Gelebte für dich heute hat.
Darin liegt biografische Souveränität.

Meine Rolle in deiner biografischen Erkundung
Seit mehr als zehn Jahren begleite ich Frauen mit Genogrammarbeit und biografischem Schreiben. Seit 2025 fließt außerdem der Generation Code® mit ein, den ich direkt bei der Gründerin Sabine Lück gelernt habe.
Wir betrachten, welche Vorstellungen und Erfahrungen in deiner Familie eine Rolle gespielt haben und unter welchen Bedingungen du selbst Entscheidungen getroffen hast. Dabei kannst du auch prüfen, ob deine bisherige Sicht auf bestimmte Lebensabschnitte für dich heute noch stimmig ist.
Die Deutungshoheit über dein Leben bleibt bei dir. Du entscheidest, welche Zusammenhänge für dich stimmig sind, welche Bedeutung du ihnen gibst und was daraus für dein heutiges Leben folgt.
So entsteht ein Raum, in dem du deine Geschichte mit Abstand, Neugier und deinem eigenen Maßstab betrachten kannst.

Was dich erwartet
Drei Zugänge zu deiner Geschichte
Ich begleite dich in sechs Einzelsitzungen à 90 Minuten durch deine Biografie. Dabei verweben sich drei Zugänge, die einander ergänzen:
Genogramm – Herkunft sichtbar machen
Im Genogramm betrachten wir deine Familie über mehrere Generationen hinweg. Das reicht über Namen, Daten und Verwandtschaftsverhältnisse hinaus.
Wir schauen auf Beziehungen, Lebenswege, Brüche, Verluste, Rollen, wiederkehrende Themen und historische Bedingungen. So entsteht ein Bild davon, in welchen Zusammenhängen du groß geworden bist und welche Vorstellungen, Werte oder Erwartungen in deiner Familie weitergegeben wurden.
Biografisches Schreiben – der eigenen Erfahrung Sprache geben
Im Schreiben hältst du nicht nur Erinnerungen fest. Du näherst dich Situationen, Menschen und Entscheidungen aus unterschiedlichen Perspektiven.
Dabei arbeite ich auch mit Poetic Empowerment: mit verdichteten, kreativen Schreibformen, die einen anderen Zugang zu Erlebtem ermöglichen als das rein erzählende Schreiben. Bilder, einzelne Worte, kurze Texte oder überraschende Perspektivwechsel können sichtbar machen, was sich einer rein analytischen Betrachtung entzieht.
Auf diese Weise kannst du bisherige Erzählungen überprüfen, neue Bedeutungen entdecken und deiner eigenen Wahrnehmung eine eigene Sprache geben. Es geht dabei weniger um literarische Qualität, als um Erkenntnis, Ausdruck und einen eigenständigen Blick auf deine Geschichte.
Transgenerationale Perspektiven – Prägungen einordnen
Familien wirken über Generationen hinweg. Erfahrungen, Erwartungen und Rollen können weitergegeben werden, ohne dass darüber gesprochen wird.
Mit ausgewählten transgenerationalen Ansätzen betrachten wir solche Zusammenhänge dort, wo sie für deine Geschichte relevant sind. Dabei arbeiten wir mit Hypothesen, nicht mit fertigen Erklärungen.
Du prüfst selbst, was für dich nachvollziehbar ist und welche Bedeutung du einem Zusammenhang geben möchtest.
In deinem Rhythmus
Wie wir arbeiten
Wir treffen uns online, in deinem eigenen Rhythmus. Die Termine legen wir gemeinsam so fest, dass dir zwischen den Sitzungen genügend Raum bleibt, damit das Erkannte in Ruhe wirken kann. Als zeitlicher Rahmen sind fünf bis sechs Monate eine passende Empfehlung, doch letztlich bestimmt dein persönlicher Prozess das Tempo.
In den Sitzungen arbeiten wir mit deinem Genogramm, biografischen Schreibimpulsen und ausgewählten transgenerationalen Perspektiven.
Zwischen den Terminen bekommst du Impulse, mit denen du weiterdenken, schreiben oder Materialien aus deiner Familiengeschichte sichten kannst.
Unsere Gespräche bauen aufeinander auf, bleiben aber offen für das, was sich im Prozess zeigt. Wenn ein neues Thema auftaucht oder sich eine bisherige Deutung verändert, nehmen wir das auf. Ich halte den roten Faden, bringe Fragen, Wissen und Methoden ein und unterstütze dich dabei, Zusammenhänge genauer zu betrachten. Du bestimmst, welche Themen wir vertiefen und welche Bedeutung du deinen Erkenntnissen gibst.
Am Ende unserer Zusammenarbeit hast du einen erweiterten Blick auf deine Geschichte, ihre Zusammenhänge und deinen eigenen Standpunkt darin.
Meine Arbeitsweise
Erkunden. Erkennen. Gestalten.
Biografische Arbeit verläuft selten geradlinig. Manchmal bekommt eine frühere Erfahrung durch das, was du im Prozess erkennst, eine neue Bedeutung. Und manchmal führt dich etwas, das dich heute beschäftigt, zurück zu einer Geschichte, einer Haltung oder einer Entscheidung in deiner Familie.
Deshalb bewegen wir uns immer wieder zwischen drei Perspektiven:

Erkunden
Wir betrachten Erfahrungen, Beziehungen, Entscheidungen und familiäre Zusammenhänge.

Erkennen
Wir verbinden Beobachtungen, prüfen bisherige Deutungen und machen Prägungen und wiederkehrende Themen sichtbar.

Gestalten
Wir schauen darauf, was du bewahren, neu bewerten oder künftig nach deinem eigenen Maßstab betrachten möchtest.
Diese drei Bewegungen greifen ineinander und können sich im Laufe der Begleitung immer wieder verschieben.
Zur Unterstützung dieser Erkenntnisprozesse arbeite ich auf Wunsch auch mit anderen kreativen Methoden, wie Neurographik, Collagen oder Visualisierungen. Sie eröffnen oft Zugänge zu Erfahrungen und Zusammenhängen, die sich im Gespräch allein nicht so leicht zeigen.
Was sich für dich verändern kann
Im Laufe der Begleitung kannst du klarer erkennen, was dich geprägt hat und wie du heute darauf blickst.
Du beurteilst dein Leben differenzierter
Entscheidungen, Beziehungen und Lebensphasen erscheinen stärker im Zusammenhang ihrer Zeit. Auf dein früheres Ich kannst du mit mehr Abstand und Verständnis blicken.
Du erkennst die Maßstäbe, die dich geprägt haben
Vorstellungen von Pflicht, Erfolg, Fürsorge oder Sicherheit werden sichtbarer und damit überprüfbar. Du kannst genauer unterscheiden, welche davon dir heute noch entsprechen.
Du siehst deine Geschichte in neuen Zusammenhängen
Du kannst frühere Entscheidungen noch einmal unter den Bedingungen betrachten, unter denen sie entstanden sind: Was war damals möglich? Welche Erwartungen spielten eine Rolle? Was wusstest du zu diesem Zeitpunkt noch nicht? So kann sich dein Blick auf einzelne Lebensphasen verändern, ohne dass du sie nachträglich schönreden oder neu bewerten musst.
Du triffst Entscheidungen stärker nach deinen heutigen Maßstäben
Die Auseinandersetzung mit deinem bisherigen Leben kann deutlicher machen, was dir heute wichtig ist und was nicht mehr trägt. Entscheidungen über Beziehungen, Aufgaben, Projekte oder deinen Alltag lassen sich dadurch bewusster an deinen eigenen Werten und Prioritäten ausrichten.
Für wen dieses Mentoring gedacht ist
Eigen-Sinn ist für Frauen in der zweiten Lebenshälfte, die ihr bisheriges Leben noch einmal aus größerem Abstand betrachten und neu einordnen möchten.
Vielleicht stehst du nach dem Auszug der Kinder, nach einer Trennung, einem Verlust, einem beruflichen Übergang oder dem Beginn einer neuen Lebensphase an einem Punkt, an dem frühere Entscheidungen und Rollen in einem anderen Licht erscheinen.
Dieses Mentoring passt zu dir, wenn:
- Du vieles über deine Familie weißt, deine Geschichte aber noch einmal aus größerem Abstand betrachten möchtest
- Dir ein Prozess mit Tiefe wichtiger ist als eine schnelle Antwort
- Du bereit bist, mit Fragen zu arbeiten, die sich nicht immer sofort beantworten lassen
- Du deine Geschichte selbst lesen und deuten möchtest
- Du dir einen persönlichen, ruhigen Rahmen wünschst, der sich deinem Tempo anpasst.
Der Preis
Deine Investition
Eigen-Sinn ist eine persönliche 1:1-Begleitung über mehrere Monate.
Enthalten sind:
- 6 Einzelsitzungen à 90 Minuten
- die gemeinsame Arbeit mit Genogramm, biografischem Schreiben und transgenerationalen Perspektiven
- individuell ausgewählte Schreib- und Reflexionsimpulse zwischen den Terminen
- persönlicher E-Mail-Support für deine Fragen zwischen den Sitzungen
- Materialien, die zu deinen Themen und Fragestellungen passen
- Begrüßungspäckchen mit Notizbuch
1.997 €
Optional: 4 monatliche Raten à 500 €
Die sechs Termine geben dir Zeit, Fragen nicht in einer einzigen Sitzung beantworten zu müssen. Zwischen den Gesprächen kannst du weiter beobachten, nachlesen, Erinnerungen notieren oder Unterlagen ansehen. Im nächsten Termin greifen wir das auf, was für deine weitere Betrachtung wichtig geworden ist.
Wähle den Termin für dein unverbindliches, kostenfreies Vorgespräch:
FAQ
Muss ich meine Familiengeschichte bereits gut kennen?
Nein. Wir arbeiten mit dem, was du weißt, und ebenso mit Leerstellen, widersprüchlichen Erinnerungen oder offenen Fragen. Du musst keine vollständige Familienchronik mitbringen.
Muss ich Erfahrung mit Genogrammen haben?
Nein. Ich führe dich Schritt für Schritt in die Arbeit mit dem Genogramm ein. Es ist ein Werkzeug, um Beziehungen, Lebenswege und familiäre Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Solltest du bereits ein Genogramm erstellt haben, kannst du dir die Vorarbeit der Recherche ersparen. Wir betrachten es dann unter den Gesichtspunkten der neuen Leitfragen.
Muss ich gern oder gut schreiben können?
Nein. Literarische Qualität spielt beim biografischen Schreiben keine Rolle. Die Schreibimpulse helfen dir, Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und Gedanken festzuhalten, die im Gespräch vielleicht nicht sofort auftauchen.
Was ist Poetic Empowerment?
Poetic Empowerment arbeitet mit kurzen kreativen Schreibformen, Bildern, einzelnen Sätzen und verdichteten Texten.
Du musst dabei nichts „Schönes“ schreiben. Oft entsteht gerade durch die Kürze oder durch ein Bild ein anderer Zugang zu einer Erfahrung, Erinnerung oder Stimmung.
Muss ich gerade vor einer großen Veränderung stehen?
Nein. Ein äußerer Umbruch kann ein Anlass sein, ist aber keine Voraussetzung. Der Wunsch, dein Leben aus heutiger Perspektive genauer zu betrachten, reicht aus.
Geht es im Mentoring vor allem um schwierige Familiengeschichten?
Nein. Wir betrachten Belastendes ebenso wie Ressourcen, Fähigkeiten, Entscheidungen, Beziehungen, Werte und Erfahrungen, die dich geprägt und gestärkt haben. So entsteht ein differenzierterer Blick auf deine Geschichte.
Ist Eigen-Sinn eine Therapie?
Nein. Eigen-Sinn ist ein biografisches Mentoring zur Erkundung, Einordnung und Reflexion deiner Lebens- und Familiengeschichte. Es ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung.
Meine Rolle ist die einer Begleiterin und Ermutigerin.
Was passiert, wenn während der Begleitung belastende Themen auftauchen?
Wir gehen nur so weit, wie es im Rahmen des Mentorings sinnvoll und verantwortbar ist. Wenn sich zeigt, dass ein Thema eine therapeutische Begleitung braucht, trennen wir das klar von unserer gemeinsamen biografischen Arbeit.
Gibt es einen festen Ablauf?
Es gibt einen verlässlichen Rahmen, aber keinen starren Fahrplan. Deine Themen bestimmen, wo wir genauer hinschauen. Genogrammarbeit, Schreiben und transgenerationale Perspektiven greifen dabei ineinander.
Manchmal beginnt Klarheit mit einem einzigen Gespräch.
Wir lernen uns kennen
In einem 30-minütigen kostenfreien Vorgespräch lernen wir uns kennen und klären, ob Eigen-Sinn zu deiner Fragestellung und zu dem passt, was du dir von der Begleitung wünschst.
Du kannst mir erzählen, was dich gerade an deiner Lebens- oder Familiengeschichte beschäftigt. Ich erläutere dir, wie ich arbeite und welchen Rahmen das Mentoring bietet.
